Herzlich Willkommen!
Auf diese Website möchte ich all diejenigen einladen, die das Be- und Durchdenken von Begriffswelten und Weltbegriffen für lebenswichtig halten. Dabei geht es insbesondere um solche Weltkonzepte und Konzepte von Welt, die sich auf Phänomene, wie zum Beispiel Bedürfnisse, Frieden, Krieg und Konflikt, beziehen, ohne die die Interpretation und Veränderung unserer subjektiven und objektiven Realität nicht verständlich werden könnte. Wir zielen hier ab auf die Analyse und Vermessung von Wirklichkeitsstrukturen und ihren materiellen und ideellen Bedingungen, die dem Menschen mit-weltlichen (pax) und inneren Frieden (ataraxia) als humanes Projekt ermöglichen.
Wir stellen ab auf Ansätze einer globalen Friedensordnung, innerhalb der sich die menschlichen Individuen frei, gleich und solidarisch entfalten können. Es kommen dabei zur Sprache insbesondere solche Friedenskonzepte, die den Menschen in seiner dialektischen Einheit von natürlichen, psychischen und gesellschaftlichen Beschaffenheiten unter jeweiligen regulativen Wertideen, wie Autonomie, Gerechtigkeit oder Solidarität, in unterschiedlicher Perspektive vergegenwärtigen.Ohne sich im Elfenbeinturm ewiger Wahrheiten aufzustellen, sind wir überzeugt, vorzüglich solche Friedensphilosophien hier aufzunehmen beziehungsweise darauf zu verweisen, die sich im lebendigen Gespräch mit einzelwissenschaftlicher Friedens- und Konfliktforschung befinden und darum als anschlussfähig erscheinen.
Unsere eigenen philosophischen Beiträge zur Konstitution einer umfassenden Friedensordnung, die in kritischer Auseinandersetzung mit anderen Konzepten und Autoren entstanden sind, werden wir auch auf dieser Website einstellen. Von der Kritik meiner Aufsätze zur Friedens- und Konfliktproblematik bitte ich Sie herzlichst, reichlich Gebrauch zu machen. Tragfähige und wirkungsvolle Ansätze einer Reihe wichtiger Friedens- und Konfliktforscher der Gegenwart und zu unserem Topos relevanter Philosophen werden auf unserer Website ebenfalls eine Heimstatt finden. Andere philosophische Schwerpunkte unserer Arbeit, zum Beispiel zur Sprachphilosophie und zu einer säkularen dialektischen Thanatologie des Sterbens und des Todes, sollen hier gleichermaßen im Zuge des Aufbaus unserer Begriffswelten dokumentiert werden.
Herzlichst heiße ich Sie hier nochmals willkommen, Friede sei mit Ihnen, mit uns allen!
Ihr Horst-Dieter Struening
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